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Donnerstag, 31. Mai 2012

DGE warnt vor Weichmachern in Plastik: Phthalate begünstigen Diabetes Typ 2


Bestimmte Weichmacher in Kunststoffen, sogenannte Phthalate, fördern offenbar die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2. Einer aktuellen schwedischen Studie zufolge sind Menschen mit Diabetes auffällig mit Phthalaten belastet. Weichmacher stecken etwa in Verpackungen und vielen Kosmetikartikeln, aber auch in Medikamenten und Medizinprodukten wie Kathetern oder Blutbeuteln. Frühere Untersuchungen ergaben, dass bestimmte Phthalate Männer unfruchtbar machen oder zu genitalen Fehlbildungen bei Kindern führen können. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) fordert, diese Weichmacher durch unschädliche Stoffe zu ersetzen.
Phthalate werden in sehr großen Mengen industriell erzeugt und als Weichmacher für Kunststoffe wie etwa PVC verwendet. Professor Dr. med. Dr. h. c. Helmut Schatz, Endokrinologe aus Bochum und Mediensprecher der DGE: „Man weiß heute, dass diese Stoffe die Gesundheit des Menschen schädigen. Sie sind daher innerhalb der Europäischen Union (EU) etwa in Kinderspielzeug verboten.“ Für Verpackungen von Lebensmitteln wurden die Richtwerte für Phthalatgehalte inzwischen gesenkt. Aber viele Medizinprodukte wie Blut- und Infusionsbeutel, Schläuche oder Katheter enthalten noch immer Phthalate in höheren Konzentrationen. Die Stoffe lösen sich leicht aus dem Kunststoff und gelangen auf diese Weise in den menschlichen Körper. Die EU hat im März 2010 zumindest eine Kennzeichnungspflicht für Medizinprodukte, welche Di(2-ethylhexyl)-Phthalat enthalten, erlassen.

Etliche Weichmacher stören als „endokrine Disruptoren“ das menschliche Hormonsystem, indem sie zum Beispiel männliche Sexualhormone hemmen. Studien aus Deutschland und den USA fanden wiederholt hormonell aktive Phthalate im Urin der Bevölkerung. Teilweise überschritten die Konzentrationen sogar die empfohlenen Richtwerte. Zudem können sich unterschiedliche Phthalate in ihrer schädigenden Wirkung steigern. Bei Männern können sie Unfruchtbarkeit fördern und bei Neugeborenen Fehlbildungen der Geschlechtsorgane hervorrufen.

Die neue schwedische Untersuchung (1) zeigt nun einen Zusammenhang zwischen Phthalaten und Diabetes Typ 2. Die Forscher der Universität Uppsala untersuchten gut 1000 Menschen im Alter über 70 Jahren auf die Erkrankung. Etwa jeder neunte Teilnehmer litt an einem Diabetes. Bei fast allen Patienten fanden die Forscher mindestens vier von zehn Abbauprodukten von Phthalaten. Drei dieser Metabolite gingen mit einem erhöhten Diabetesrisiko einher. Die Forscher vermuten in der Fachzeitschrift „Diabetes Care“, dass die betroffenen Weichmacher den Glukosehaushalt beeinflussen. Eine kleine mexikanische Untersuchungsreihe (2) wies ebenfalls auf ein erhöhtes Diabetesrisiko durch Phthalate hin.

„Anscheinend hemmen bestimmte Phthalate die Bildung von Insulin“, erläutert Professor Schatz. „Andere begünstigen dagegen vermutlich eine Resistenz gegen das Hormon. Dieser Zusammenhang muss nun möglichst rasch durch Studien geklärt werden.“ Da bestimmte Weichmacher offenbar auch andere gesundheitliche Schäden hervorrufen können, fordert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, phthalathaltige Medizinprodukte durch phthalatfreie zu ersetzen.

Montag, 6. Juni 2011

Cellulite-Behandlung mit Akupunktur - Ausbildung/Fortbildung in Tübingen

Ausbildung / Fortbildung in kosmetischer Akupunktur für Heilpraktiker/innen in Tübingen.

Cellulitebehandlung mit Akupunktur
Facelifting mit Akupunktur

Lesen Sie die Seminarbeschreibung hier

Montag, 30. Mai 2011

Kosmetische Akupunktur - Facelifting in Tübingen

Die Beauty-Akupunktur ist keine reine kosmetische Behandlung, sondern basiert auf den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das Ziel der Akupunkturbehandlung ist die energetische Balance und somit die Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit, die Regulation der Hautfunktion sowie die Haut an Hals und Gesicht sichtbar zu straffen.

Effekte der kosmetischen Akunktur:
• Fältchen verschwinden
• tiefe Falten werden reduziert
• Schlupflider werden reduziert
• die Haut wird fester und straffer
• die Haut wird feinporiger.

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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Apotheker warnen vor Melatonan.

Melatonan, die "Barbie-Droge", wird z.Zt. im Internet als Bräunungsmittel stark beworben, kann die Gesundheit gefährden. Darauf weist die Bundesapothekerkammer hin.
Entsprechende Präparate werden zur Zeit als Bräunungsmittel, zur Gewichtsreduktion, zur Steigerung der Libido und gegen Potenzstörungen beworben.
Lt. Bundesapothekerkammer sind mögliche Folgen bei der Anwendung von Melatonan I und II eine Schädigung des Immun- und Herz-Kreislauf-Systems, Erbrechen und Bluthochdruck.
Nach Angaben der Bundesapothekenkammer, sind die beiden Wirkstoffe Melatonan I und II, Abwandlungsprodukte eines körpereigenen Hormons, weltweit nicht als Arzneimittel zugelassen.

Montag, 11. Oktober 2010

Fieber ist Gesund!

Fieber ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom dafür, dass sich der Organismus mit Krankheitserregern auseinandersetzt.
Dringen Viren oder Bakterien in unseren Körper ein, versucht er diese unschädlich zu machen. Abwehrreaktion nennt man diesen Vorgang.
Unserem Körper stehen viele Abwehrmechanismen zur Verfügung, eine dieser Möglichkeiten ist das Fieber.
Durch die Erhöhung der Körpertemperatur versucht der Körper ein möglichst unfreundliches Klima für die Erreger zu schaffen und sie abzutöten.
Fieber ist eine gesunde Reaktion des Körpers um die eingedrungenen Viren oder Bakterien auf effektivem Wege zu entfernen. Fehlendes Fieber kann ein Zeichen für eine Abwehrschwäche des Körpers sein. Fiebersenkende Mittel schaden dem Körper, denn sie greifen in die Abwehrreaktionen des Körpers ein und schwächen ihn.

Das BMJ hat eine Studie als dem Klinikalltag dazu veröffentlicht. Gavin Barlow vom Hull and East Yorkshire Hospital hat sich die Patientendaten von 400 Patienten angesehen, alle waren an Pneumonie (Lungenentzündung) erkrankt.
Die Zahlen der Auswertung sprechen für sich:
In der Gruppe der Patienten, deren Körpertemperatur unter 36 Grad gehalten wurde, verstarben über ein Drittel innerhalb von 30 Tagen.
Von den Patienten mit erhöhter Körpertemperatur überlebten 82 Prozent.
In der Gruppe der Patienten mit 40 Grad Fieber, überlebten alle Patienten die Pneumonie.

Montag, 20. September 2010

Respektlosigkeit ist ein Beziehungskiller Langzeitpartnerschaften leiden oft unter schlampiger Ausdrucksweise

Jeder Mensch sehnt sich danach, respektiert zu werden, denn das ist ein ureigener Wunsch. Man ist verletzt, wenn man respektlos behandelt wird. "Doch in vielen Beziehungen geht im Lauf der Zeit dieser Respekt verloren", meint die Paartherapeutin Sabine Fischer http://www.fischer-psychotherapie.at im pressetext-Interview. Für den Fortbestand einer glücklichen Partnerschaft ist Respekt allerdings eine Grundvoraussetzung. "Respekt ist eine Haltung, bei der man dem anderen Achtung entgegen bringt und seine Würde achtet, egal woher er kommt oder wie er aussieht."
"Wenn Beziehungen gelingen sollen, müssen wir uns gegenseitig respektieren", meint die Psychotherapeutin. Der Tunnelblick helfe nicht, denn dann beschäftige man sich nur mit sich selbst. "Respekt ist gegenseitige Berücksichtigung auf einer Augenhöhe. Wesentlich dabei ist, dass es auf derselben Ebene erfolgt." Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit sind Schlüssel zu Respekt. Lesen Sie weiter

Montag, 6. September 2010

Testosterontherapie bringt mehr Schaden als Nutzen.

Eine neue Testosteronstudie musste wegen schweren Nebenwirkungen vorzeitig abgebrochen werden.
Bei 23 der mit Testosteron behandelten 106 Männer kam es zu Herz-Kreislauf-Ereignissen wie Kreislaufkollaps, Herzrhythmusstörungen und Ödemen. Ein Patient erlitt einen Schlaganfall, ein Teilnehmer starb an einem Herzinfarkt.
Quelle: NEJM 2010

Montag, 9. August 2010

Verursacht Plastikmüll Hodenkrebs?

Wissenschaftler der Human Reproductive Sciences Unit des Medical Research Council untersuchen, ob Chemikalien, wie sie etwa in Plastik enthalten sind, für das Ansteigen der Hodenkrebs-Erkrankungen verantwortlich sind. Das Team um Richard Sharpe geht davon aus, dass der Kontakt damit bereits im Mutterleib erklären kann, warum sich die Anzahl der Erkrankungen in den letzten 35 Jahren verdoppelt hat. weiter