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Donnerstag, 9. August 2012

Ultraschalluntersuchungen ungeborgener Kinder


Für ungeborene Kinder bestehen keine gesundheitlichen Risiken durch Ultraschalluntersuchungen. Dennoch sollten sie ausschließlich von Experten und zur medizinischen Diagnostik durchgeführt werden – nicht zum sogenannten „Babyfernsehen“. Dies erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin.
Mittels Sonografie können Ärzte Fehlbildungen bei Kindern im Mutterleib immer früher und genauer feststellen oder ausschließen. Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge kann jede Frau in Deutschland drei Ultraschalluntersuchungen ihres Babys in Anspruch nehmen. Schwangere fragen dabei häufig, ob und wie viel ihr Baby vom Ultraschall hört, spürt oder ob es dadurch geschädigt werden könnte.

„Ultraschall ist eine Schallwelle, die mechanische Wirkungen und Temperaturerhöhungen in den von ihr durchlaufenen Geweben hervorruft“, erklärt Professor Dr. med. Eberhard Merz, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt. Dass das Kind den Ultraschall im Mutterleib tatsächlich höre, sei jedoch ausgeschlossen, so der Experte. „Die Frequenzen beim diagnostischen Ultraschall betragen in etwa fünf bis zehn Megahertz. Das sind fünf bis zehn Millionen Schwingungen pro Sekunde“, erläutert Professor Merz. Die Schwelle des menschlichen Gehörs liege aber bei zwanzigtausend Schwingungen pro Sekunde, also mindestens fünfzigfach niedriger.

Der Ultraschall wird bei der Untersuchung allerdings nicht kontinuierlich, sondern in kurzen, rasch aufeinander folgenden Impulsen freigesetzt. Dass die Pulswiederholungsrate zu einem akustischen Phänomen führt, wurde bislang nicht nachgewiesen. „Es gibt bislang keinen unabhängig bestätigten, in hochwertigen Fachzeitschriften publizierten Beweis, dass der Fötus tatsächlich die Pulswiederholungsrate hört, darauf reagiert oder dadurch geschädigt wird“, so Merz.

Auch bestehe kein Risiko, dass es durch die vorgeburtliche Ultraschalluntersuchung zu einer gefährlichen Erwärmung des Feten kommt, sofern die Schwangere nicht Fieber habe. Lediglich bei einer längeren, über mehrere Minuten dauernden, gepulsten Doppleruntersuchung beobachteten Forscher im Tierversuch einen Temperaturanstieg von bis zu vier Grad Celsius. Dieses Verfahren kommt im Rahmen der Schwangerenvorsorge nur dann zum Einsatz, wenn der Ultraschallspezialist Herz und Gefäße des Ungeborenen untersucht. „Diese Untersuchung dauert nur wenige Sekunden“, so Merz. „Dass es dabei zu einer relevanten lokalen Temperaturerhöhung kommt, ist sehr unwahrscheinlich.“ Wärme entsteht beim Ultraschall, wenn die Druckwellen vom Gewebe absorbiert, sprich abgeschwächt, werden.

Insgesamt gibt es derzeit keine Hinweise, dass das Ungeborene durch eine Ultraschalluntersuchung in irgendeiner Weise geschädigt wird. Dennoch: „Vorsicht ist das oberste Gebot in der Medizin“, erklärt Merz. In der Diagnostik gelte das sogenannte ALARA-Prinzip („as low as reasonably achievable“): so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Für Professor Merz bedeutet dies: „Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft sollten nur von Ärzten mit entsprechender Aus- und Weiterbildung und nur dann durchgeführt werden, wenn sie wirklich notwendig sind. Die DEGUM spricht sich ausdrücklich gegen alleinige Ultraschalluntersuchungen aus, die nur zum Zwecke des „Babyfernsehens“ auf Wunsch der Eltern durchgeführt werden.

Mittwoch, 8. August 2012

Übelkeit während der Schwangerschaft.

Etwa 75 % der Frauen leiden, lt. Statistiken, unter einer Form der morgendlichen Übelkeit, diese kann von leichter Übelkeit bis zum Erbrechen reichen.
Oft beginnt die Übelkeit in der vierten bis sechsten Schwangerschaftswoche und klingt im allgemeinen in der 14. bis 16. Schwangerschaftswoche ab, sie kann bei manchen Frauen auch die ganze Schwangerschaft anhalten.
Hier hat sich die Akupunktur als besonders hilfreich und wirksam erwiesen, vor allem in Fällen in denen andere Therapien sich als unwirksam erwiesen haben.

In der Chinesischen Medizin wird schwangeren Frauen geraten, würzige, erwärmende, trocknende und  zerstreuende Nahrungsmittel zu vermeiden, stattdessen sollten befeuchtende, nährende und leicht verdauliche Speise gewählt werden.

Freitag, 6. Juli 2012

Erfüllter Kinderwunsch dank Traditioneller Chinesischer Medizin

Israelische Wissenschaftler fanden in einer retrospektiven Studie heraus, dass Frauen, die sich einer künstlichen Befruchtung unterziehen und gleichzeitig nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin behandelt werden, eine höhere Schwangerschafts- und Geburtenrate hatten, als Frauen in der Kontrollgruppe, die ausschließlich künstlich befruchtet wurden.

Die Gruppe der Behandelten umfasste 29 Frauen im Alter zwischen 35 und 45 Jahren. Das Durchschnittsalter betrug 39 Jahre. In der Kontrollgruppe waren 94 Frauen, ebenfalls im Alter zwischen 35 und 45, das Durchschnittsalter betrug hier 37 Jahre.
Die Frauen aus der Behandlungsgruppe wurden mit Akupunktur und chinesischen Kräutern behandelt und hatten im Durchschnitt neun erfolglose künstliche Befruchtungen hinter sich. Die Frauen der Kontrollgruppe hatten im Durchschnitt sechs erfolglose künstliche Befruchtungen hinter sich.

Der Erfolg in der Behandlungsgruppe war mit 66 % Schwangerschaften und 41 % Geburten signifikant höher als in der Kontrollgruppe mit 39 % Schwangerschaften und 27 % Geburten.
Möglicherweise spielt auch für die besseren Ergebnisse der Behandlungsgruppe die Stressreduktion eine wichtige Rolle.

Die Ergebnisse sind beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Frauen der Behandlungsgruppe im Durchschnitt älter waren als die Frauen der Kontrollgruppe und bei Frauen mit zunehmendem Alter die Fruchtbarkeit abnimmt.

Quelle: Carstens-Stifung