Einer neuen australischen Studie zufolge reicht bereits wenig dunkle Schokolade pro Tag aus, um das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts zu verringern.
Die Studie wurde von Forschern der Monash University in Melbourne durchgeführt und Anfang Juni dieses Jahres in der medizinischen Fachzeitschrift „British Medical Journal“ veröffentlicht. Aufgrund ihrer positiven Eigenschaften könnte dunkle Schokolade bei 30 Prozent der australischen Bevölkerung mit erhöhtem Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung als günstiges und vor allem schmackhaftes Präventivmedikament zur Senkung des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels eingesetzt werden.
Die Forscher sind sich einig, dass der tägliche Verzehr dunkler Schokolade über einen Zeitraum von zehn Jahren bei 10.000 Menschen tatsächlich 70 nicht tödliche und 15 tödliche Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern könnte.
Ella Zomer zufolge untersuchte diese Studie zum ersten Mal die langfristige Auswirkung von Flavonoiden, die in dunkler Schokolade vorkommen und für ihre Blutdruck und Cholesterinspiegel senkende Wirkung bekannt sind: „Wir haben festgestellt, dass sich der tägliche Konsum von 100 Gramm dunkler Schokolade über zehn Jahren hinweg äußerst positiv auf die Gesundheit auswirkt. Diese Menge entspricht etwa einer qualitativ hochwertigen Schokoladentafel mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil. Unsere Untersuchungsergebnisse lassen darauf schließen, dass dunkle Schokolade als Alternative oder Ergänzung zur medikamentösen Behandlung von Patienten mit erhöhtem Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung Verwendung finden könnte.“
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, gelten weltweit als die häufigste Todesursache. „Wir wollen damit nicht sagen, dass Menschen mit erhöhtem Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung lediglich dunkle Schokolade essen müssen, um so einer Erkrankung vorzubeugen. Vielmehr ist eine sinnvolle Kombination aus Schokoladenverzehr und weiteren Maßnahmen, wie Sport, entscheidend“, betonte Ella Zomer.
Mithilfe eines mathematischen Models errechneten die Forscher für das Jahr 2013 die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen und die Kosteneffizienz des Schokoladenverzehrs bei Menschen mit erhöhtem Riskiko einer Herzerkrankung. Die Testpersonen wiesen keine Anzeichen bisheriger Diabetes- oder Herzerkrankungen auf und nahmen auch keine Blutdruck senkende Medikamente ein. Die Studie zeigte, dass pro Kopf und Jahr bereits ein Betrag von 42 Dollar ausreichend ist, um die gesundheitlichen Vorteile des Verzehrs dunkler Schokolade auch der breiten Bevölkerung zu demonstrieren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen so letztlich vorzubeugen.
Im Rahmen der Studie wurden nicht tödlich verlaufende Schlaganfälle und Herzinfarkte untersucht, eine Prüfung der möglichen Auswirkung dunkler Schokolade auf andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzversagen, steht noch aus.
Quelle: idw-online
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Dienstag, 3. Juli 2012
Donnerstag, 28. Juni 2012
Zartbitter schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall
Menschen mit erhöhtem Blutdruck und erhöhten Cholesterinwerten können durch den täglichen Verzehr von Zartbitterschokolade Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Dies legen Berechnungen im Rahmen einer aktuellen Studie australischer Forscher nahe. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) rät angesichts dieser Ergebnisse Genussmenschen mit Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten zu mehr Bewegung und zur gesünderen, dunklen Schokolade.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die Todesursache Nummer eins. Jährlich sterben daran etwa 17,5 Millionen Menschen, das sind nahezu ein Drittel aller Todesfälle. Besonders gefährdet sind Menschen, die unter dem sogenannten Metabolischen Syndrom leiden: Blutdruck, Blutfette und Gewicht sind zu hoch, der Zuckerstoffwechsel gestört. Australische Forscher haben jetzt anhand der Daten von 2013 Patienten mit Metabolischem Syndrom am Computer modelliert, was der Verzehr einer Tafel dunkler Schokolade täglich bewirken könnte: Bei 10 000 Personen ließen sich in einem Zeitraum von zehn Jahren 85 Schlaganfälle oder Herzinfarkte verhindern, von denen 15 tödlich geendet hätten.
„Der Kakao in dunkler Schokolade ist besonders reich an Flavonoiden, die für ihre Schutzwirkung auf Herz und Kreislauf bekannt sind“, erläutert DGIM-Generalsekretär Professor Dr. med. Ulrich R. Fölsch aus Kiel. Forscher erklären sich das so: Flavonoide wirken im Körper als Antioxidans, indem sie freie Sauerstoffradikale auffangen, die als zellschädigend gelten.
In den letzten Jahren haben mehrere Studien gezeigt, dass der Verzehr von dunkler Schokolade einen erhöhten Blutdruck senken kann. Mehr noch: Trotz des hohen Fettgehalts wirkt dunkle Schokolade auch günstig auf den Cholesterinwert. Die Effekte sind zwar gering, so Professor Fölsch: „Der Blutdruck sinkt um wenige Millimeter Hg und die Cholesterinwerte werden durch Schokolade allein nicht normalisiert“. Doch auf die Dauer könne der Verzehr einen Beitrag zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen leisten. Am stärksten profitieren Menschen mit einem Metabolischen Syndrom. „Sie sind zwar noch nicht spürbar krank, gehen aber auf Dauer ein erhöhtes Risiko ein, an Diabetes zu erkranken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden“, sagt der Internist.
Dunkle Schokolade könnte einen Beitrag dazu leisten, diesen Erkrankungen vorzubeugen. Die Forscher haben deshalb auch berechnet, wie viel die Krankenkassen dadurch einsparen würden: Pro Person und Jahr könnten sie umgerechnet 31 Euro für Werbung, Erziehung oder die Subventionierung von dunkler Schokolade ausgeben. Trotzdem sparten sie Geld, weil die Folgekosten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sänken.
„Dies mag nicht nach einem allzu ernst zu nehmendem Ansatz klingen“, sagt Professor Fölsch, „doch es wäre durchaus wünschenswert, wenn die tägliche Schokolade Menschen mit Metabolischem Syndrom motivieren würde, insgesamt weniger Kalorien zu sich zu nehmen und sich mehr zu bewegen.“ Davon abgesehen warnt Professor Fölsch vor Missverständnissen: Die von den meisten Menschen favorisierte Milchschokolade oder weiße Schokolade enthalten kaum oder gar keinen Kakao. Voraussetzung für eine schützende Wirkung ist ein Anteil von mindestens 60 Prozent. Der Kakaogehalt steht auf der Verpackung.
Quelle: idw-online
„Der Kakao in dunkler Schokolade ist besonders reich an Flavonoiden, die für ihre Schutzwirkung auf Herz und Kreislauf bekannt sind“, erläutert DGIM-Generalsekretär Professor Dr. med. Ulrich R. Fölsch aus Kiel. Forscher erklären sich das so: Flavonoide wirken im Körper als Antioxidans, indem sie freie Sauerstoffradikale auffangen, die als zellschädigend gelten.
In den letzten Jahren haben mehrere Studien gezeigt, dass der Verzehr von dunkler Schokolade einen erhöhten Blutdruck senken kann. Mehr noch: Trotz des hohen Fettgehalts wirkt dunkle Schokolade auch günstig auf den Cholesterinwert. Die Effekte sind zwar gering, so Professor Fölsch: „Der Blutdruck sinkt um wenige Millimeter Hg und die Cholesterinwerte werden durch Schokolade allein nicht normalisiert“. Doch auf die Dauer könne der Verzehr einen Beitrag zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen leisten. Am stärksten profitieren Menschen mit einem Metabolischen Syndrom. „Sie sind zwar noch nicht spürbar krank, gehen aber auf Dauer ein erhöhtes Risiko ein, an Diabetes zu erkranken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden“, sagt der Internist.
Dunkle Schokolade könnte einen Beitrag dazu leisten, diesen Erkrankungen vorzubeugen. Die Forscher haben deshalb auch berechnet, wie viel die Krankenkassen dadurch einsparen würden: Pro Person und Jahr könnten sie umgerechnet 31 Euro für Werbung, Erziehung oder die Subventionierung von dunkler Schokolade ausgeben. Trotzdem sparten sie Geld, weil die Folgekosten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sänken.
„Dies mag nicht nach einem allzu ernst zu nehmendem Ansatz klingen“, sagt Professor Fölsch, „doch es wäre durchaus wünschenswert, wenn die tägliche Schokolade Menschen mit Metabolischem Syndrom motivieren würde, insgesamt weniger Kalorien zu sich zu nehmen und sich mehr zu bewegen.“ Davon abgesehen warnt Professor Fölsch vor Missverständnissen: Die von den meisten Menschen favorisierte Milchschokolade oder weiße Schokolade enthalten kaum oder gar keinen Kakao. Voraussetzung für eine schützende Wirkung ist ein Anteil von mindestens 60 Prozent. Der Kakaogehalt steht auf der Verpackung.
Quelle: idw-online
Dienstag, 23. November 2010
Schokolade für die Haut auf der chocolART 2010
Schoko-Massagen "Schoko-Pur" und "Rosenschokolade" mit Massagetechnik der chinesischen Tuina-Therapie auch in diesem Jahr wieder auf der chocolART in Tübingen.
Täglich vom 30.11. - 05.12.2010 können Sie sich von 11.00 - 19.00 Uhr mit Schokolade im Tübinger Hotel Krone, Uhlandstraße 1, massieren lassen - kurzfristige Terminvereinbarungen sind direkt unter Tel. 0 70 71 - 13 31 0 möglich.
Seit dem Schokofestival 2008 gibt es die exklusiven Wellness-Massagen mit Rosenschokolade. Diese neue Kreation, bei der wertvolle, naturreine Schokolade (aus dem Hause Ritter Sport) eine harmonische Verbindung mit den kostbaren Bestandteilen der Rose eingeht, wurde in der Naturheilpraxis Haug-Henseler eigens für besonders anspruchsvolle Angebote entwickelt. In Kombination mit der chinesischen Massagetechnik wird eine solche Wohlfühlmassage zum unvergesslichen Erlebnis.
Die in der Schokolade reichlich enthaltenen Flavonoide, Polyphenole und Kakaobutter schützen die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen, mildern Falten und Fältchen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Der aromatische Duft der Schokolade spricht alle Sinne an.
Verwendet wird 100 % naturreine Schokolade, ohne Zusatzstoffe, die von Ritter Sport speziell für die Massage hergestellt wird.
Nach der Massage muß nicht geduscht werden. Die Schokolade wird rückstandsfrei abgenommen und man kann hinterher eine weiße Bluse tragen, ohne dass diese "schokoladig" wird.
Abschließend gibt es noch ein Stück Ritter-Sport-Schokolade.
Gutscheine für eine Schoko-Massage können vorab oder direkt im Hotel Krone gekauft werden und sind 1 Jahr gültig.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Schokolade stärkt die Psyche.
Schokolade tut nicht nur dem Körper gut, sondern erhöht auch die Lebenslust. Das betont die Ernährungspsychologin Ilona Bürgel im pressetext-Interview.
Freitag, 27. August 2010
Chili-Schoko-Massage.
Ab September 2010 gibt es in der Naturheilpraxis wieder Chili-Schoko-Massagen.
Laktosefreies Schokoladeneis auf Kuhmilchbasis.
Die Ärztezeitung berichtet, dass Studenten der FH Frankfurt am Main ein Schokoladeneis auf Kuhmilchbasis entwickelt haben, das völlig laktosefrei ist. Lesen Sie weiter
Donnerstag, 15. Juli 2010
Dunkle Schokolade senkt den Blutdruck.
In einer neuen Studie haben australische Forscher bestätigt, dass dunkle Schokolade bei Hochdruckpatienten tatsächlich den Blutdruck senken kann. Der Effekt bei Hochdruckpatienten war im Schnitt so hoch, wie durch eine halbe Stunde Bewegung am Tag. Flavonoide, die in dunkler Schokolade und Kakao enthalten sind, weiten die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.
Bei Menschen mit normalem Blutdruck konnte keine Blutdrucksenkung festgestellt werden, deshalb eigne sich Schokolade als Vorbeugung gegen hohen Blutdruck nicht.
Bei Menschen mit normalem Blutdruck konnte keine Blutdrucksenkung festgestellt werden, deshalb eigne sich Schokolade als Vorbeugung gegen hohen Blutdruck nicht.
Donnerstag, 8. April 2010
Schokolade schützt Patienten nach Herzinfarkt
Dazu einen interessanten Beitrag von http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4346843/Schokolade-schuetzt-Patienten-nach-Herzinfarkt.html
Mittwoch, 7. April 2010
Dunkle Schokolade schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall.
Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall kann durch den täglichen Verzehr eines Stückchens dunkler Schokolade gesenkt werden. Der in dunkler Schokolade enthaltene Kakao enthält viele Flavonole, diese wirken sich günstig auf den Blutdruck und die Elastizität der Blutgefäße aus.
Zu empfehlen sind Bitterschokoladen mit einem hohen Kakaoanteil, der eigentlichen Wirksubstanz. Eine geringe Blutdrucksenkung ist bei Vollmilchschokolade zu beobachten, diese hat einen geringeren Kakaoanteil als dunkle Bitterschokolade.
Allerdings sollte auch die Bitterschokolade mäßig gegessen werden. Große Mengen Schokolade machen dick und sind ungesund.
Zu empfehlen sind Bitterschokoladen mit einem hohen Kakaoanteil, der eigentlichen Wirksubstanz. Eine geringe Blutdrucksenkung ist bei Vollmilchschokolade zu beobachten, diese hat einen geringeren Kakaoanteil als dunkle Bitterschokolade.
Allerdings sollte auch die Bitterschokolade mäßig gegessen werden. Große Mengen Schokolade machen dick und sind ungesund.
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